Günther Becker

Komponist

Biografie

Becker, Günther

Günther Becker (1924-2007)
belegte ein Kapellmeisterstudium (1946-1949) bei Gerhard Nestler an der Badischen Hochschule für Musik in Karlsruhe, studierte Komposition bei Wolfgang Fortner (1948-56), zunächst in Heidelberg, dann an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold, sowie Chorleitung bei Kurt Thomas (1953-55), ebenfalls in Detmold. Zwischen 1956 und 1968 lebte Becker in Griechenland. Dort unterrichtete er als Musiklehrer die ersten zwei Jahre an der Greek National School Anavyrta in Athen, seit 1958 am deutschen Dörpfeld-Gymnasium. Zur selben Zeit wurde Becker Musikreferent und Chorleiter am Athener Goethe-Institut und baute dort 1962 ein Studio für Neue Musik auf. 1968 kehrte er nach Deutschland zurück und ließ sich als freischaffender Komponist in Essen nieder, wo er 1969 die live-elektronische Gruppe “Mega-Hertz” gründete. Mehrfach war Becker Dozent bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt. Von 1971 bis 1974 bekleidete er das Amt des Präsidenten der deutschen Sektion der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik. 1973 wurde er Lehrbeauftragter am Düsseldorfer Robert-Schumann-Institut, das ihn ein Jahr später zum Professor berief. 1989 beendete Becker seine dortigen Lehrverpflichtungen und lebte bis zu seinem Tod im Jahr 2007 als freier Komponist in Bad Lippspringe.

Veröffentlichte Alben

  • Günther Becker und das Klavier

    Edition Künstler im Gespräch Vol. 6 - Das Magische ist in meiner Psyche immanent (Günther Becker)


    Günther Becker, seine Persönlichkeit und sein Werk in wenigen Worten zu beschreiben ist kaum möglich. Er war ein schillernder, vielseitiger Mensch und Künstler. Mit der Gesamteinspielung des Klavierwerks von Günther Becker (1. April 1924 – 24. Januar 2007) widmet sich der Pianist Benjamin Kobler einem Schaffenszweig im weitverzweigten kompositorischen Oeuvre des Komponisten, dem bislang nur wenig Aufmerksamkeit zuteil wurde.

  • Günther Becker: Das gesamte Orgelwerk

    Das Orgelwerk von Becker (1924-2007) zeigt ein breites Spektrum kompositorischer Auseinandersetzung. Er hatte den Anspruch, mit jedem Werk einer individuellen Idee zu folgen. So verweisen die Kompositionen auch stets auf ihre Entstehungszeit.

  • Günther Becker: Gesammelte Werke - Magnum Mysterium

    „Zeugenaussagen zur Auferstehung“, 1978/79 im Auftrag der Evangelischen Kirche entstanden. Eines von nur wenigen neueren geistlichen Chorwerken, die das musikalische Weiterdenken reflektieren.

  • Günther Becker: Gesammelte Werke - Elektroakustische Musik

    Koproduktion mit dem WDR. Mittlerweile schon historische Rundfunkaufnahmen aus den 1970er Jahren. Mustergültig wiederaufbereitet in Super-Audio-Qualität.

  • Incontri - Begegnungen

    Musik des 20. Jahrhunderts für Flöte und Klavier. Begegnungen zwischen zwei Instrumenten, zwischen mehreren Komponistengenerationen, zwischen west- und osteuropäischer Musiktradition.

  • Portrait Günther Becker

    Erstklassige Aufnahmen aus allen Schaffensbereichen: Becker (1924-2007) komponierte Orchesterwerke, beschäftigte sich intensiv mit Sprachvertonung und Elektronik, schrieb für klassische Besetzungen ebenso wie für ungewöhnliche.

  • notabu.ensemble neue musik spielt Werke von Günther Becker

    Becker war ab 1974 der erste deutsche Professor für Komposition und Live-Elektronik und hatte, ebenso wie sein Lehrer Wolfgang Fortner, viele Schüler. Er schuf ein umfangreiches Œuvre, das alle Spielarten der Musik umfasst.

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