Bastian Trost

Schauspieler und Performance-Künstler

Biografie

Trost, Bastian

Bastian Trost
wurde 1974 in Düsseldorf geboren und arbeitete schon als Jugendlicher am Düsseldorfer Schauspielhaus. Unter der Regie von Werner Schroeter gab er als jüngerer Knabe in Medea 1989 sein Bühnendebüt. 1991 holte Karin Baier ihn für ihre englischsprachige Shakespeare-Gruppe CCQ nach Köln und ließ ihn dort den Romeo in Romeo and Juliet spielen. Von 1992 bis 1996 besuchte er die Westfälische Schauspielschule in Bochum. Schon während der Ausbildung spielte er seine erste Hauptrolle in dem Kinofilm Maries Lied (1994, Regie: Niko von Glasow). Weitere Filmrollen folgten, u.a. die Rolle des Esau Matt in dem TV-Mehrteiler Der Laden (1998, Regie: Jo Baier), wofür er 1999 zusammen mit dem Darstellerensemble den Adolf-Grimme-Preis erhielt. Im Kino war er anschließend u.a. in Der Campus (1998, Regie: Sönke Wortmann), Nichts als die Wahrheit (1999, Regie: Roland S. Richter), Drei Stern Rot (2002, Regie: Olaf Kaiser) und Solino (2002, Regie: Fatih Akin) zu sehen. 2004 spielte er in dem Oscar-prämierten Film Das Leben der Anderen die Rolle des Häftlings 227 sowie die Hauptrolle in dem Film Schläfer von Benjamin Heisenberg. Zuletzt war er als verschrobener Bankangestellter in der Komödie Ganz nah bei Dir (2009, Regie: Almut Getto) im Kino zu sehen.
Seit 2003 ist er Mitglied der Performance-Gruppe Gob Squad, einem deutsch-englischen Künstlerkollektiv, das Projekte im Grenzbereich von Theater, Film, Performance, Kunst und Medien entwickelt (www.gobsquad.com).
Als Sprecher von Hörbüchern hat er u.a. die Titelrollen in Wilhelm Meister (1999, MDR) und Dorian Gray (2001, WDR) gesprochen.

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