DoelenKwartet

Ensemble (Streichquartett)

Biografie

DoelenKwartet

Das DoelenKwartet ist eines der tonangebendsten Quartette auf dem Gebiet der zeitgenössischen klassischen Musik. Das Repertoire umfasst ca. 250 hauptsächlich zeitgenössische Werke und Kompositionen aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die vielen Begegnungen des DoelenKwartets mit bedeutenden Komponisten wie Hans Abrahamsen, John Adams, Henri Dutilleux, Willem Jeths, Steve Reich, Wolfgang Rihm, Kevin Volans oder Peter-Jan Wagemans sind von wesentlicher Bedeutung bei der Entwicklung einer unverkennbaren eigenen Signatur.


Großen Erfolg hat das Quartett mit einer eigenen Konzertreihe in De Doelen, dem Konzertgebäude in Rotterdam. Mit dem Rotterdams Philharmonisch Orkest gab das DoelenKwartet im Oktober 2015 sein Debut mit Absolute Jest von John Adams.


Die vom DoelenKwartet bei Cybele Records veröffentlichten Super Audio CDs wurden vielfach mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem ECHO Klassik (2009 und 2010), dem Medienpreis LEOPOLD 2009/10 (Gute Musik für Kinder) sowie mit dem Editor’s Choice Award (Gramophone Magazine).

Veröffentlichte Alben

  • Thomas Adès: Streichquartette, Klavierquintett

    Das DoelenKwartet, eines der tonangebendsten Quartette auf dem Gebiet der zeitge­nössischen klassischen Musik – mit einem Repertoire von ca. 250 hauptsächlich zeitgenössi­schen Werken und Kompositionen aus dem frühen 20. Jahrhundert –, verstärkt durch den Ausnahme-Pianisten Dimitri Vassilakis vom Ensemble Intercontemporain, interpretiert Adès Werke mit Leidenschaft, Geschichte und Intensität – Attribute, die Adès’ einzigartige kompositorische Handschrift auszeichnen.

  • Sándor Veress und das ungarische Volkslied

    Edition Künstler im Gespräch Vol. 9Die Kunst ist kein Polizeistaat (Sándor Veress). Die Erhaltung des ungarischen Volkslieds war Sándor Veress, einem Schüler von Kodály und Bartók, so wichtig, dass er diesem Thema 1975 eine ausführliche Rundfunksendung im Schweizer Radio DRS widmete, die Bestandteil dieser Edition ist. Neben Veress' beiden Streichquartetten und dem Streichtrio ist Claudio Veress in einem Gespräch mit Mirjam Wiesemann zu hören; er spricht über seine Kindheit und Jugend, die Beziehung zu seinem Vater sowie über dessen bewegtes, von Reisen geprägtes Berufs- und Privatleben. Er beleuchtet die unga­rischen Wurzeln der Familie ebenso wie die Einflüsse von Volksmusiktradition und Zwölftonmusik auf das Werk seines Vaters und erzählt über die Liebe des Vaters zu Märklin-Eisenbahnen und zum Briefeschreiben.

  • Calliope Tsoupaki: Triptychon

    In den letzten Jahren findet Calliope Tsoupaki mit ihrer spirituellen und vom Publikum als stark rituell erlebten Musik immer mehr treue Zuhörer. Die Wurzeln ihrer Inspiration liegen in der Wiege unserer Zivilisation – sie wuchs in Griechenland auf. Die Kraft ihrer Werke liegt in der Intimität und Intensität, den langen Spannungsbögen und den Verbindungen, die sie zu legen weiß. Ansprechende Bilder und Sinneswahrnehmungen treiben sie an und machen ihre Kompositionen zu klingenden Metaforen des Lebens.

  • Hans Erich Apostel und das Streichquartett

    Ausgezeichnet mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2011. Zweite Folge der Edition „Künstler im Gespräch“. Originaltöne von Apostel (1901-1972) und seines Schülers Rainer Bischof. Die Streichquartette werden interpretiert vom Doelenkwartet.

  • Karl Amadeus Hartmann und das Streichquartett

    Debüt der Edition „Künstler im Gespräch“: Das Doelenkwartet spielt, Hartmann spricht über sich selbst, Ulrich Dibelius mit Hartmanns Frau, Mirjam Wiesemann mit Hartmanns Sohn. Ausgezeichnet mit dem Echo Klassik 2010.

  • Arnold Schönberg: Die Prinzessin

    Ein Märchen von Arnold Schönberg – von ihm selbst gesprochen. Dazu Erinnerungen seiner Kinder sowie Musik in historischen und neuen Aufnahmen. Eine Einführung in Leben und Werk Schönbergs für Jugendliche ab zwölf Jahren.

  • Wolfgang Rihm: Streichquartette Nr. 1, 4, 8 und 5

    Das Streichquartett nimmt in Rihms Schaffen eine exponierte Stellung ein. Die Werke zeigen eine stark gestisch geprägte, energetische Musiksprache, die vom Doelenkwartet „mit Verve, Brillanz und äußerstem Engagement umgesetzt wird“ (Fonoforum).

  • Urs Faes: Als hätte die Stille Türen

    Faes (* 1947) erzählt in seinem Roman die Liebe zwischen Hanna Fuchs und Alban Berg. Dazu erklingt dessen „Lyrische Suite“ ebenso wie Musik von Zemlinsky und Schönberg.

  • Portrait Peter-Jan Wagemans

    Wagemans (* 1952) will Musik schaffen, „deren musikalischer und emotionaler Kern deutlich spürbar ist“. Und es gelingt ihm, „diese Traditionsverbundenheit mit einer ganz eigenen Klanglichkeit zu verbinden“ (Fonoforum).

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