Johannes Fritsch

Komponist und Bratschist

Biografie

Fritsch, Johannes

Johannes Fritsch (1941-2010)
wurde am 27.7.1941 in Bensheim-Auerbach (Bergstraße) geboren, Studium an Universität und Musikhochschule Köln (Musikwissenschaft, Soziologie, Philosophie, Viola, Komposition bei B.A. Zimmermann), während des Studiums Aushilfstätigkeit in verschiedenen Orchestern, Teilnahme am Hochschulwettbewerb (1963) und künstlerische Reifeprüfung (1965) im Fach Viola. Teilnahme an den Internationalen Ferienkursen in Darmstadt und an den Kölner Kursen für Neue Musik. 1965-70 Lehrer für Musiktheorie am Konservatorium der Stadt Köln.
1964-70 Mitglied des Stockhausen-Ensembles, zahlreiche Konzertreisen, Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen, 1970 Weltausstellung Osaka. 1966 Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen, 1971 Preis der Biennale Paris, 1976 Villa Massimo Rom, 1977 Förderpreis der Stadt Köln, Kammermusikpreis der Stadt Braunschweig, 1981 Robert-Schumann-Preis der Stadt Düsseldorf.                                                       
1970 Gründung des Feedback Studio Köln zusammen mit Rolf Gehlhaar und David Johnson, Veranstaltung von Hinterhausmusiken im Feedback Studio. 1971 Feedback Studio Verlag (erster deutscher Komponistenverlag). 1974-98 im Vorstand des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt. 1979, 1982, 1984 und 1986 Veranstalter der WELTMUSIK-Kongresse in Vlotho (zusammen mit der Landesarbeitsgemeinschaft Musik NRW und dem Westdeutschen Rundfunk). 1971-84 Leiter einer Kompositionsklasse und des Seminars für Neue Musik an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt, gleichzeitig Lehrauftrag für Allgemeine Harmonik und Medienästhetik an der Musikhochschule Köln. Dozent bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt 1974, 1984 und 1986. 1984-2006 Professor für Komposition an der Staatlichen Hochschule für Musik Köln. Herausgeber der Feedback Papers und, zusammen mit Dietrich Kämper, der Kölner Schriften zur Neuen Musik (Schott Verlag). Zahlreiche musiktheoretische Veröffentlichungen, mehr als 120 Kompositionen aller Gattungen.
Schriften- und Werkverzeichnis sowie weitere Informationen zu Fritschs Nachlass im Internet unter www.editionjohannesfritsch.de.

Veröffentlichte Alben

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