Max Reger Edition - Sämtliche Orgelwerke (Vol. 1-17, Box)

Erschienen: 2016

Kurzbeschreibung

Auf 17 SACDs interpretiert Martin Schmeding Regers Orgel-Kompendium ausschließlich auf geeigneten historischen Sauer- und Walcher-Orgeln aus der Regerzeit - mit Kraft, großem Atem und stets mit der nötigen Liebe zum Detail - Zutaten, die Regers Werke allesamt benötigen.


Zusammen mit dem innovativen 3D-Aufnahmeverfahren (3D-Binaural-Stereo) von Cybele Records wird der Zuhörer über Kopfhörer erstmals an den Ort des Geschehens versetzt, so als wohne er der Aufnahme live bei.

Beschreibung

Max Reger hat ein sehr umfangreiches Orgelwerk hinterlassen, das extrem hohe Anforderungen an den Interpreten stellt. Einerseits sind Regers Orgelkompositionen sehr virtuos, andererseits benötigt man für die Interpretation seiner Werke einen Organisten, der es versteht, den Klang der Orgel und den Raumklang der Kirche so abzustimmen, dass für den Hörer die vielschichtigen Ebenen von Regers symphonischen Kompositionen transparent werden.


Auf 17 SACDs interpretiert Martin Schmeding Regers Orgel-Kompendium ausschließlich auf geeigneten historischen Sauer- und Walcher-Orgeln aus der Regerzeit - mit Kraft, großem Atem und stets mit der nötigen Liebe zum Detail - Zutaten, die Regers Werke allesamt benötigen.


Zusammen mit dem innovativen 3D-Aufnahmeverfahren (3D-Binaural-Stereo Sound) von Cybele Records wird der Zuhörer über Kopfhörer erstmals an den Ort des Geschehens versetzt, so als wohne er der Aufnahme live bei.

Details

Ausstattung:


- 17 SACDs in 4-farbigen Stecktaschen


- 172-seitiges, reich bebildertes DVD-Booklet (172 Seiten, 60 farbige Abbildungen, Format: 128 x 180 mm)


- Edle Sammler-Box mit Gold-Prägung


 


Recording Producer: Ingo Schmidt-Lucas


Produziert in Stereo, 5.1ch Surround Sound und 3D-Binaural-Stereo (Kunstkopf)


Hier ein Überblick über die Orgeln, die Martin Schmeding ausgesucht hat:


Max Reger Edition - 17 SACD Box & BookletVol. 1: Wilhelm-Sauer-Orgel (1894/1905), St. Petri Dom Bremen
op. 46, WoO IV/6, op. 57, op. 60                       

Vol. 2: Walcker-Orgel (1911), Lutherkirche Wiesbaden   
Vol. 3: Walcker-Orgel (1911), Lutherkirche Wiesbaden   
op. 127, op. 129, op. 135b, op. 145      

Vol. 4: Wilhelm-Sauer-Orgel (1908), Erlöserkirche Bad Homburg
Vol. 5: Wilhelm-Sauer-Orgel (1908), Erlöserkirche Bad Homburg
op. 27, op. 30, op. 40 Nr. 1 und 2, op. 79b, op. 59 (Hefte 1 und 2)

Vol. 6: E. F. Walcker-Orgel (1884), St. Annen Annaberg-Buchholz                   
op. 7, op. 82 Bd. IV Nr. 1 und 2, op. 16

Vol. 7: Walcker-Orgel (1900), Evangelische Kirche Essen-Werden
Vol. 8: Walcker-Orgel (1900), Evangelische Kirche Essen-Werden
op. 67 (Heft 1), op. 85, WoO IV/12, op. 67 (Heft 3), op. 92, WoO IV/7

Vol. 9: Wilhelm-Sauer-Orgel (1904), Michaeliskirche Leipzig        
Vol. 10: Wilhelm-Sauer-Orgel (1904), Michaeliskirche Leipzig        
op. 47, op. 80 (Hefte 1 und 2), op. 67 (Heft 2), op. 56

Vol. 11: Wilhelm-Sauer-Orgel (1908), Lutherkirche Chemnitz   
Vol. 12: Wilhelm-Sauer-Orgel (1908), Lutherkirche Chemnitz   
op. 65 (Hefte 1 und 2), op. 69 (Hefte 1 und 2), WoO IV/2–3, WoO IV/9, WoO IV/13–16

Vol. 13: Drei Wilhelm-Sauer-Orgeln in der Nieder­lausitz: Klosterkirche Dober­lug (1874), Trinitatiskirche Finsterwalde (1908) und Stift Neuzelle (1906)
op. 135a, WoO IV/11, VIII/6, IV/8, IV/17, IV/10

Vol. 14: Wilhelm-Sauer-Orgel (1905), Dom zu Berlin                 
op. 33, op. 63 (Hefte 1 und 2)

Vol. 15: Ladegast-Sauer-Eule-Orgel (1862, 1902/03, 2004), Stadt- und Pfarrkirche St. Nikolai Leipzig
op. 52 Nr. 1–3, WoO III/7

Vol. 16: Wilhelm-Sauer-Orgel (1889/1908), Thomaskirche Leipzig

op. 29, op. 63 (Heft 3), op. 73

Vol. 17: Mirjam Wiesemann im Gespräch mit Martin Schmeding,
Sophie-Charlotte-Saal, Dom zu Berlin


 


Dreidimensionale Kunstkopf-Klangqualität

Diese Super Audio CD (SACD) enthält drei verschiedene Versionen der Aufnahme:

- 1D: Gewohnter, eindimensionaler Stereo-CD-Sound (-> CD-Schicht der SACD)
- 2D: Zweidimensionaler Surround-Sound (-> SACD-Schicht, Mehrkanal-Version)
- 3D: Dreidimensionaler, 3D-Binaural-Stereo-Sound (-> SACD-Schicht, Stereo-Version)

Zum Abspielen der beiden hochaufgelösten Versionen (2D oder 3D) benötigen Sie einen SACD-Player. Alternativ können Sie die 2D- und 3D-Version auch als Download auf unserer Website in verschiedenen Audio-Qualitäten erwerben.

Bei der 3D-Version handelt es sich um eine Kunstkopf-Aufnahme in dreidimensionaler Klangqualität, die ganz puristisch nur mit zwei Mikrofonen ohne jegliche Filter und Effekte realisiert wurde und die für Kopfhörerwiedergabe bestimmt ist.
Wenn Sie die 3D-Version über Kopfhörer wiedergeben, werden Sie durch dieses einzigartige Verfahren quasi direkt an den Ort des Geschehens versetzt, so als würden Sie die Aufnahme live miterleben. Dadurch unterscheidet sich dieses Aufnahme­ver­fahren von allen anderen: Es entsteht ein natürlicher Klang- und Raumeindruck (inkl. Vorne-Hinten-Oben-Unten-Ortung), der dem des menschlichen Gehörs nahe kommt.

Sämtliche 3D-Binaural-Stereo-Aufnahmen von Cybele finden Sie im Internet unter: www.cybele.de/3d


3D-Referenz-Klang mit dem hd-klassik Headphone Optimizer


Der Headphone Optimizer ist ein preisgekrönter, speziell für Kopfhörer entwickelter Verstärker, durch den Fertigungstoleranzen und Nicht-Linearitäten von Kopfhörern individuell ausgeglichen werden. Hierzu wird Ihr persönlicher Kopfhörer von hd-klassik zunächst genauestens eingemessen; nach diesem Einmessvorgang bildet Ihr Kopfhörer zusam­men mit dem hd-klassik Headphone Optimizer eine klangliche Einheit.


Die Vorzüge eines solchen Referenz-Systems sind deutlich hörbar:  3D-Aufnahmen werden mithilfe eines eingemessenen Headphone Optimizers lebendiger und reali­sti­scher abgebildet, weil die individuellen Schwächen Ihres Kopfhörers (Betonungen bzw. Abschwä­chungen in den verschiedenen Frequenzbereichen) mini­miert werden und somit der Originalklang der Aufnahme nahezu wieder hergestellt wird.


Auch her­kömm­liche Stereo-Aufnahmen, die mit einem Head­phone Opti­mi­zer wiedergegeben werden, klingen dadurch viel realistischer.


Über den verwendeten Kunstkopf


Die dreidimensionale Ortung von Schallquellen ist ein wesentlicher Bestandteil des normalen Hörempfindens, das automatisch an beiden Ohren erfolgt. Die von der Firma HEAD acoustics GmbH entwickelte Kunstkopf-Messtechnik ermöglicht die gehörrichtige Aufnahme akustischer Signale.
Die Kunstkopf-Geometrie stellt eine mathematisch beschreibbare Nachbildung der menschlichen Kopf- und Schultergeometrie dar und gewährleistet die korrekte Rekonstruktion aller akustisch relevanten Komponenten des menschlichen Außenohrs. www.head-acoustics.de

Biografien

Martin Schmeding


Geboren 1975 in Minden/Westfalen, studierte Martin Schmeding in Hannover, Amsterdam und Düsseldorf Kirchenmusik, Musikerziehung, Konzertexamen (Blockflöte und Orgel), Dirigieren, Cembalo und Musiktheorie. Zu seinen Lehrern zählen u.a. Ulrich Bremsteller, Hans van Nieuwkoop, Jacques van Oortmerssen, Lajos Rovatkay und Jean Boyer. Während des Studiums war er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.


Nach acht 1. Preisen beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert wurde er u.a. Preisträger beim Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerb Berlin, Pachelbel-Wettbewerb Nürnberg, Ritter-Wettbewerb Magdeburg, Böhm-Wettbewerb Lüneburg, Hochschulwettbewerb Hannover/Mannheim, Deutschen Musikwettbewerb Berlin, Europäischen Wettbewerb junger Organisten Ljubljana und Musica antiqua Competition Brugge. 1999 war er Finalist des ARD-Wettbewerbs München. Daneben erhielt er zahlreiche weitere Stipendien und Förderungen. 1999 wurde ihm der Niedersächsische Kulturförderpreis verliehen.


Von 1997 bis 1999 war er Kantor und Organist der Nazareth-Kirche Hannover. Danach wirkte er an zwei der bedeutendsten kirchenmusikalischen Stätten in Deutschland: 1999 wurde er als Nachfolger von Oskar Gottlieb Blarr Kantor und Organist an der Neanderkirche in Düsseldorf. Von 2002 bis 2004 hatte Martin Schmeding das Amt des Dresdner Kreuzorganisten inne, das inzwischen eine über 700jährige Tradition hat.


Nach Lehraufträgen in Hannover, Leipzig, Weimar und Dresden war er von 2004 bis 2016 Professor für Orgel an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau als Nachfolger von Zsigmond Szathmáry und leitete dort das Institut für Kirchenmusik, das auf seine Initiative hin gegründet wurde.


Darüber hinaus unterrichtete er von 2014 bis 2016 als Gastprofessor an der Hochschule für Musik Luzern.


Zum Sommersemester 2016 übernahm er den Lehrstuhl für Künstlerisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Theater ‚Felix Mendelssohn Bartholdy‘ Leipzig, an der seinerzeit auch Max Reger unterrichtete, verbunden mit der Leitung der Europäischen Orgelakademie.


Er spielte zahlreiche Aufnahmen für Rundfunk, Fernsehen und auf Tonträger ein, u.a. das Gesamtwerk für Orgel von Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy, Max Reger  und Franz Schmidt, die Ersteinspielung der Werke für Pedalflügel von Robert Schumann auf einem Originalinstrument sowie die Orgelfassung der Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach.


Sein künstlerisches Profil wird ergänzt durch Noteneditionen sowie Publikationen in Büchern und Fachzeitschriften (u.a. Butz, Carus, Herder, Schott), Konzerte als Solist, Kammermusiker, mit Orchester (Europa, Asien und Amerika) und bei Festivals (u.a. Bach-Fest Leipzig, Braunschweiger Kammermusikpodium, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Merseburger Orgeltage, Niedersächsische Musik- und Orgeltage, Schleswig-Holstein-Musikfestival, Thüringer Bachwochen), das Unterrichten bei nationalen und internationalen Meisterkursen und die Tätigkeit als Wettbewerbsjuror sowie als Dirigent und Komponist.


Seine beiden bei Cybele Records erschienenen SACD-Editionen Tilo Medek: Orgelwerke und Mallorca Edition Historische Orgeln wurden jeweils mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik (Bestenliste 2/2009 und 3/2017) ausgezeichnet. 2010 wurde ihm der ECHO Klassik in der Kategorie Instrumentalist des Jahres für seine ebenfalls bei Cybele Records veröffentlichte Einspielung Johann Sebastian Bach: Goldberg-Variationen verliehen.


Im Reger-Jubiläumsjahr 2016 hat Martin Schmeding das gesamte Orgelwerk Max Regers für Cybele Records auf 17 SACDs an 13 verschiedenen historischen Sauer- und Walcker-Orgeln aufgenommen. Seine Reger-Edition wurde u.a. als eines der besten Al­ben des Jahres 2016 (DIE ZEIT und musicweb-international.com) ausgezeichnet und für die International Classical Music Awards 2017 (ICMA, Kategorie Best Collection) nominiert.

Auszeichnungen

International Classical Music Awards 2017 (Nominierung, Kategorie Best Collection)


DIAPASON - 5 DIAPASON of the Month Award (Ausgabe März 2017)


Opus HD - Opus d'Or


www.musicweb-international.com - Recording of the Month (Oktober 2016)
..."a set to cherish for a lifetime.”...  (Dominy Clements)
(-> weiterlesen)

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