Franz Liszt: Transkriptionen eigener Klavierlieder

Thomas Hitzlberger

Erschienen: 2000

Katalog-Nummer: Cybele 150301

CD USB-Stick

Kurzbeschreibung

Liszt bearbeitete seine Lieder zu autarken Klavierstücken. Interpret Thomas Hitzelberger „verfügt über einen äußerst differenzierten Anschlag, Nachdenklichkeit, Passion und vollkommene Kontrolle“ (Fonoforum).

Beschreibung

Franz Liszt: Transkriptionen der eigenen Klavierlieder
Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts setzte eine Bewegung ein, die - übersättigt von allzu opulenten Wiedergaben barocker Musik - zum Ziel hatte, das Klangbild früherer Aufführungspraxis, den ”Originalklang” zu rekonstruieren. Diese Suche nach historischer Authentizität setzte sich über die Erarbeitung einer veränderten Sichtweise der Kompositionen der Wiener Klassik und Schuberts fort und hat nunmehr die Romantik erreicht. Skurrilerweise wird seither gerade der Klaviertranskription zu einer neuen Existenzberechtigung verholfen, denn eine solche wird in der heutigen Zeit nicht mehr als sinnlose (möglicherweise sogar nur einer Zurschaustellung der eigenen Virtuosität dienende) Verfälschung originärer Gedanken angesehen, sondern sie wird ihrerseits wiederum als interessante Zeugin eines damaligen Zeitgeistes gewertet. Um nur ein Beispiel zu nennen: die Wiedergabe von Beethovens Symphonien in Liszts Bearbeitung für Klavier solo ist heutzutage keineswegs mehr ein Sakrileg auf der Suche nach immer neuen Marktlücken, sondern Ausdruck einer veränderten Einstellung gegenüber dem Phänomen Transkription.
Die Frage nach der Zulässigkeit einer Bearbeitung und der damit verbundenen Verfremdung des Originals kann indessen gegenüber Eigentranskriptionen, wie sie hier vorliegen, keinesfalls gestellt werden - jegliches Eigenleben, welches die auf diese Weise neu entstehenden Werke entwickeln, wird den ursprünglichen Intentionen des Komponisten kaum zuwiderlaufen ...
Die meisten der Lieder, die hier in ihrer Klaviertranskription vorliegen, entstanden in den Jahren 1843 / 44. Mit einer nur geringen zeitlichen Verzögerung nahm Liszt deren Bearbeitung zu gewissermaßen autarken Klavierstücken vor, gelangte jedoch nur mit dem ”Ersten Buch der Lieder” zu einer halbwegs endgültigen Fassung.

Der Steingraeber-Flügel aus dem Jahr 1873 (Piano Liszt)
Mit dem Haus Steingraeber war Franz Liszt jahrzehntelang verbunden. Eduard Steingraeber fungierte ab den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts in den Konzerten des Meisters als Klavierbetreuer - so hatte er unter anderem in den Pausen neue Saiten aufzuziehen, wenn diese der Kraft des jungen Klavierrevolutionärs nicht standhalten konnten. Im Jahr 1873 baute Eduard Steingraeber den für die vorliegende Aufnahme benutzten Flügel. Dieses Instrument (welches in seinem Gehäuse dem Rokokostil des Konzertsaales im Bayreuther Steingraeber-Haus angepaßt wurde) war zu seiner Zeit hochmodern und mit einer Vollgußplatte, entsprechend starken Saiten und einer Repetitionsmechanik ausgestattet. Während seiner zahlreichen Aufenthalte in Bayreuth spielte Franz Liszt auf diesem Instrument, zuletzt einige wenige Tage vor seinem Tod im Juli 1886.
Welches andere Instrument wäre auf der Suche nach dem ”Originalklang” (von dem oben die Rede war) geeigneter als genau dieser Steingraeberflügel, auf dem der Komponist selber seine eigenen Werke oftmals darbot ...

Details

Thomas Hitzlberger (Historischer Steingraeber Flügel von 1873, Piano Liszt)


Recording Producer: Ingo Schmidt-Lucas

Begleitheft-Sprachen: Deutsch, Englisch und Französisch (32 Seiten Umfang)


Eine Co-Produktion mit dem BR

Biografien

Thomas Hitzlberger
studierte bei Rudolf Buchbinder in dessen Meisterklasse an der Musikakademie Basel. Hier erhielt er 1984 das einzige in diesem Jahr vergebene Solistendiplom im Fach Klavier. Es folgten zahlreiche Gastspiele bei verschiedenen Festivals, u.a. dem Carinthischen Sommer in Villach, dem Beethovenfest in Bonn und dem Wiener Musiksommer.
Als Solist spielte er mit Orchestern wie dem Prager Sinfonieorchester, dem Sinfonieorchester der RAI Rom und anderen namhaften Ensembles wie dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester (z.B. Max Regers gigantisches Klavierkonzert op. 114 im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins) und dem Württembergischen Kammerorchester.
Über den solistischen Klavierabend hinaus besteht eine ausgefallene Vorliebe Hitzlbergers für das Spiel an zwei Klavieren, welches er mit Kollegen wie Rudolf Buchbinder, Siegfried Mauser und insbesondere Georg Schütz betreibt.
Verschiedene Preise und Stipendien begleiten eine mit Rundfunk-, TV-, und CD-Aufnahmen verbundene, rege Konzerttätigkeit, die ihn seit 1983 durch ganz Europa und andere Kontinente führt.
Das CD-Debüt mit Liszts Faust-Symphonie in der Fassung für zwei Klaviere (zusammen mit Georg Schütz) erregte große internationale Aufmerksamkeit, in der FAZ wurde diese Aufnahme als "regelrechte Sensation" gefeiert.

Franz Liszt: Transkriptionen eigener Klavierlieder
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