Günther Becker: Das gesamte Orgelwerk

Martin Schmeding, Christian Roderburg

Erschienen: 2009

Katalog-Nummer: Cybele SACD 060701

Hybrid-SACD Stereo+5.0ch Surround Sound USB-Stick
5CH

Kurzbeschreibung

Das Orgelwerk von Becker (1924-2007) zeigt ein breites Spektrum kompositorischer Auseinandersetzung. Er hatte den Anspruch, mit jedem Werk einer individuellen Idee zu folgen. So verweisen die Kompositionen auch stets auf ihre Entstehungszeit.

Beschreibung

Um die Orgelmusik Günther Beckers zu verstehen, muss man seinen ästhetischen Standpunkt deuten, den er mit seinen Werken einnimmt. Er prägt keinen einheitlichen Stil, sondern nutzt jede neue Komposition für eine andere ästhetische Fragestellung.
Sein Orgelwerk zeigt ein breites Spektrum kompositorischer Auseinandersetzung. Becker reduziert sich nicht auf einen Personalstil. Deutlich wird stattdessen sein Anspruch, mit jedem Werk einer individuellen Idee zu folgen. So bilden seine Orgelkompositionen nicht nur einen Querschnitt durch Beckers eigenes Schaffen, sondern verweisen auf die Zeit, in der sie entstanden sind: zunächst auf die experimentellen Jahre der frühen neuen Orgelmusik, dann auf erste postmoderne Versuche der Integration alter Musik (Zitate von Josquin des Prez). Sie knüpfen an die Auseinandersetzung mit Tonalität genauso an wie an Rückbezüge zu einer Idee reiner Musik in ihren unterschiedlichen Ausprägungen. Becker zeigt sich als Komponist in Bewegung, dessen Authentizität sich in seinen verschiedenen künstlerischen Phasen manifestiert.
Die große Sauer-Orgel erweist sich nicht nur im besten Sinne als vielfältiges Instrument für eine breite stilistische Palette der Orgelmusik, sondern auch in besonderem Maße geeignet für die zeitgenössische Orgelmusik, wie wir sie im Werk Günther Beckers vorfinden: Zum einen besitzt sie die vom Komponisten häufig geforderten speziellen Klangsynthesen, die ihren Ursprung in den seriellen Strukturen der Kompositionsweise finden. Gleichzeitig ermöglicht sie aber auch gut fundierte, orchestrale Klänge, die durch die zahlreichen Grundstimmen in unterschiedlichster Weise schattiert und nuanciert werden können.

Details

Martin Schmeding an der großen Sauer-Orgel (III/65, 2004), Evangelische Auferstehungskirche, Düsseldorf-Oberkassel
Christian Roderburg (Schlagzeug, Track 6)


Recording Producer: Ingo Schmidt-Lucas


Bookletsprachen: Deutsch und Englisch (36 Seiten mit Digipak)


Gefördert von der Kunststiftung NRW

Biografien

Martin Schmeding


Geboren 1975 in Minden/Westfalen, studierte Martin Schmeding in Hannover, Amsterdam und Düsseldorf Kirchenmusik, Musikerziehung, Konzertexamen (Blockflöte und Orgel), Dirigieren, Cembalo und Musiktheorie. Zu seinen Lehrern zählen u.a. Ulrich Bremsteller, Hans van Nieuwkoop, Jacques van Oortmerssen, Lajos Rovatkay und Jean Boyer. Während des Studiums war er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.


Nach acht 1. Preisen beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert wurde er u.a. Preisträger beim Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerb Berlin, Pachelbel-Wettbewerb Nürnberg, Ritter-Wettbewerb Magdeburg, Böhm-Wettbewerb Lüneburg, Hochschulwettbewerb Hannover/Mannheim, Deutschen Musikwettbewerb Berlin, Europäischen Wettbewerb junger Organisten Ljubljana und Musica antiqua Competition Brugge. 1999 war er Finalist des ARD-Wettbewerbs München. Daneben erhielt er zahlreiche weitere Stipendien und Förderungen. 1999 wurde ihm der Niedersächsische Kulturförderpreis verliehen.


Von 1997 bis 1999 war er Kantor und Organist der Nazareth-Kirche Hannover. Danach wirkte er an zwei der bedeutendsten kirchenmusikalischen Stätten in Deutschland: 1999 wurde er als Nachfolger von Oskar Gottlieb Blarr Kantor und Organist an der Neanderkirche in Düsseldorf. Von 2002 bis 2004 hatte Martin Schmeding das Amt des Dresdner Kreuzorganisten inne, das inzwischen eine über 700jährige Tradition hat.


Nach Lehraufträgen in Hannover, Leipzig, Weimar und Dresden war er von 2004 bis 2016 Professor für Orgel an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau als Nachfolger von Zsigmond Szathmáry und leitete dort das Institut für Kirchenmusik, das auf seine Initiative hin gegründet wurde.


Darüber hinaus unterrichtete von 2014 bis 2016 als Gastprofessor an der Hochschule für Musik Luzern.


Zum Sommersemester 2016 übernahm er den Lehrstuhl für Künstlerisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Theater ‚Felix Mendelssohn Bartholdy‘ Leipzig, an der seinerzeit auch Max Reger unterrichtete, verbunden mit der Leitung der Europäischen Orgelakademie.


Er spielte zahlreiche Aufnahmen für Rundfunk, Fernsehen und auf Tonträger ein, u.a. das Gesamtwerk für Orgel von Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy, Max Reger  und Franz Schmidt, die Ersteinspielung der Werke für Pedalflügel von Robert Schumann auf einem Originalinstrument sowie die Orgelfassung der Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach.


Sein künstlerisches Profil wird ergänzt durch Noteneditionen sowie Publikationen in Büchern und Fachzeitschriften (u.a. Butz, Carus, Herder, Schott), Konzerte als Solist, Kammermusiker, mit Orchester (Europa, Asien und Amerika) und bei Festivals (u.a. Bach-Fest Leipzig, Braunschweiger Kammermusikpodium, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Merseburger Orgeltage, Niedersächsische Musik- und Orgeltage, Schleswig-Holstein-Musikfestival, Thüringer Bachwochen), das Unterrichten bei nationalen und internationalen Meisterkursen und die Tätigkeit als Wettbewerbsjuror sowie als Dirigent und Komponist.


2009 wurde seine bei Cybele Records erschienene SACD-Einspielung Tilo Medek: Orgelwerke mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik (Bestenliste 2/2009) ausgezeichnet. 2010 wurde ihm der ECHO Klassik in der Kategorie Instrumentalist des Jahres für seine ebenfalls bei Cybele Records veröffentlichte Einspielung Johann Sebastian Bach: Goldberg-Variationen verliehen.

Auszeichnungen

Muzyka21 - CD des Monats (Ausgabe Mai 2010)


DIAPASON - 5 DIAPASON of the Month Award (Ausgabe Oktober 2016)

Günther Becker: Das gesamte Orgelwerk
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MP3 & FLAC Tracktitel Spielzeit Preis
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1) Drei kleine Orgelstücke (1978) - Meditation I
Komponist: Günther Becker (1924-2007)
Interpret(en): Martin Schmeding
2:13
0,99 €
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2) Drei kleine Orgelstücke (1978) - Litanei
Komponist: Günther Becker (1924-2007)
Interpret(en): Martin Schmeding
2:03
0,99 €
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3) Drei kleine Orgelstücke (1978) - Meditation II
Komponist: Günther Becker (1924-2007)
Interpret(en): Martin Schmeding
3:48
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4) A la mémoire de Josquin (1974) für Orgel
Komponist: Günther Becker (1924-2007)
Interpret(en): Martin Schmeding
16:05
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5) Interpolationen (1993)
Komponist: Günther Becker (1924-2007)
Interpret(en): Martin Schmeding
11:42
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6) Meteoron (1969) für Orgel, Schlagzeug und zweikanaliges Tonband
Komponist: Günther Becker (1924-2007)
Interpret(en): Martin Schmeding, Christian Roderburg
14:19
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Gesamtspielzeit  50:10  
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