ex machina Vol. 5 - Die achtziger Jahre

Verschiedene Interpreten

Erschienen: 2001

Katalog-Nummer: Cybele 960105


CD USB-Stick
ex machina Vol. 5 - Die achtziger Jahre
FLAC 16bit 44.1kHz Stereo
USB-Stick CD

Availability: In stock.


Elektroakustische Musik von den 1970er Jahren bis zur Gegenwart. Mustergültig dokumentiert und klanglich konserviert in sechs Folgen.

Ende der 60er Jahre war Live-Elektronik das große Schlagwort in der Elektronischen Musik. Handliche Geräte wie der Synthesizer VCS III der englischen Firma EMS konnten auf vielfältige Art und Weise eingesetzt werden, auch in Verbindung mit live gespielten mechanischen Instrumenten. Im Jahre 1970 wurde bei der Berliner Firma Hofschneider der Auftrag für die Entwicklung von drei Anlagen für Live-Elektronische Musik von der Folkwang-Hochschule Essen in Auftrag gegeben. Mit der Lieferung dieser Anlagen begann die Geschichte der Elektronischen Musik an der Folkwang-Hochschule.
Mit diesen Geräten arbeitete ein Ensemble, das aus der "Gruppe MHz" (Leitung: Günther Becker) hervorgegangen ist und seit 1971 ausschließlich aus Mitgliedern der Folkwang-Hochschule bestand. Diese waren: Alfred Alings, Günther Becker, Ferdi Brendgen, Mirko Dorner, Pierre W. Feit und Dirk Reith. In den folgenden Jahren änderte sich das Ensemble einige Male, bis es sich 1973/74 dann als festes Live-Elektronisches Ensemble auflöste.
1990 gründete der Senat der Folkwang-Hochschule ein zentrales, fachbereichsübergreifendes Institut, das ICEM (Institut für Computermusik und Elektronische Medien). Blickt man zurück auf dreißig Jahre Elektronische Musik an der Folkwang-Hochschule, so stellt man fest, dass jede dieser drei Dekaden eine ganz bestimmte technische, kompositorische und damit auch ästhetische Prägung hatte:
In den 80er Jahren, dem die EX MACHINA CD Vol. 5 Rechnung trägt, erfährt man sehr deutlich, dass der Komplexitätsgrad der elektronischen Arbeiten erheblich erweitert wurde. Dies ist nicht zuletzt auf den Ende der 70er Jahre erfolgten Ausbau des Elektronischen Studios zurückzuführen. Nun konnte sich das Elektronische Studio der Folkwang-Hochschule Essen in die Reihe der weltweit führenden Studios einreihen. Das neue Studio und der neue, bis heute in der Bundesrepublik einmalige Studiengang der Elektronischen Komposition brachten Werke hervor, die auf großen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet wurden. Im Rahmen von Konzertreisen in Europa, Fernost, Australien und den USA wurden eine Vielzahl der Arbeiten aufgeführt. Die gute Resonanz ließ die Studentenzahl der drei Kompositionsklassen - Prof. Wolfgang Hufschmidt, Prof. Nicolaus A. Huber und Prof. Dirk Reith - ständig steigen. Bemerkenswert ist - hört man die Stücke der CD Vol. 5 "Die 80er Jahre" -, dass sich durch eine neue Technologie auch die Klangästhetik der Werke und die kompositorische Haltung hinter den Werken gegenüber den 70er Jahren deutlich verändert hatte. Die sogenannte hybride Klangsynthese - durch computergesteuerte analoge Klangerzeuger - eröffnete den Komponisten Möglichkeiten, von denen man in den 70er Jahren nur träumen konnte. Der Aspekt der Klangforschung mit den neuen Mitteln der Computertechnologie wurde zunehmend wichtiger. So wurde ein Projekt, finanziert aus Mitteln des Bundesforschungsministeriums, aufgelegt, das bis heute an einer Musikhochschule in der Bundesrepublik seinesgleichen suchen kann. Im Elektronischen Studio wurde mit einer jungen Computerfirma (micro control, Dr. Helmut Zander, Dipl.-Ing. Gerhard Kümmel, Markus Lepper, Thomas Neuhaus) zusammen eine Maschine (Hardware und Software) zur digitalen Klangerzeugung und Klangverarbeitung gebaut: ein Musiksystem, von Musikern, Ingenieuren und Wissenschaftlern für Musiker konzipiert und realisiert.

Nic Jemming, Thomas Neuhaus, Claudius Brüse, Markus Lepper, Ludger Brümmer, Dirk Reith, Vladimir Dshambazov (Elektronische Komposition)

Begleitheft-Sprachen: Deutsch und Englisch (36 Seiten Umfang)

Bereits vor 30 Jahren wurden die ersten elektronischen Kompositionen an der Folkwang-Hochschule komponiert und aufgeführt. Seitdem wurde – bei ständiger Erweiterung der technischen Möglichkeiten – ein Studio aufgebaut, das den Studenten und Lehrern ein einmaliges Experimentierfeld bietet. In zahlreichen Konzerten wurde auch ein neues Publikum für elektronische Musik gewonnen.
Inzwischen gehört das Essener Elektronische Studio, dass seit 1990 “Institut für Computermusik und Elektronische Medien” (ICEM) heißt, zu den führenden in der Welt.


Datenträger (CD, SACD, USB-Stick oder DVD)

Medium Information Preis  
CD ex machina Vol. 5 - Die achtziger Jahre (CD)
EAN/UPC-Barcode: 809548006228
16,90 €
USB-STICK ex machina Vol. 5 - Die achtziger Jahre (USB-Stick)
15,90 €
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FLAC 16bit 44.1kHz Stereo
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FLAC 16bit 44.1kHz Stereo
FLAC 16bit 44.1kHz Stereo
MP3 FLAC Tracktitel Spielzeit Preis
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1) Angélique, mais sans dieu (1985)
Komponist: Nic Jemming (1960-)
Interpret(en): Nic Jemming
12:34
4,99 €
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2) The Bad Boys Were Prodding the Bear Through the Bars of the Cage (1985)
Komponist: Thomas Neuhaus (1961-)
Interpret(en): Thomas Neuhaus
6:39
2,99 €
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3) Kapitel 80 (1987)
Komponist: Claudius Brüse (1960-)
Interpret(en): Claudius Brüse
16:11
5,99 €
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4) FM Suite (1987)
Komponist: Markus Lepper
Interpret(en): Markus Lepper
10:31
3,99 €
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5) TroTropf OrT (1988)
Komponist: Ludger Brümmer (1958-)
Interpret(en): Ludger Brümmer
12:56
4,99 €
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6) nested loops I (1980)
Komponist: Dirk Reith (1947-)
Interpret(en): Dirk Reith
8:49
2,99 €
Play FLAC
7) No contact III (1989)
Komponist: Vladimir Dshambazov (1954-)
Interpret(en): Vladimir Dshambazov
10:13
3,99 €
Gesamtspielzeit  77:53  

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FLAC 16bit 44.1kHz Stereo (339.8MB)
15,90 €

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